Bauernstimme

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ABL-Verlag

Montag, 7. September : Süddeutsche Zeitung über Elisabeth in der Zukunftskommission: https://www.sueddeutsche.de/politik/merkel-landwirtschaft-ackerbau-agrar-1.5022519

 

Sonntag, 30. August 16:30 : Plant-e ZDF - -Bauern und Bürger und hier zum Nachschauen : https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-bauern-und-buerger-100.html

 

26. August 2020: Video vom Vortrag Christian Schülers in Jaspers Hof, Westerstede

 

 

24. August 2020: Milchdialog verschiedener Verbände verabschiedet gemeinsames Positionspapier

hier zum Nachlesen

 

8.Juli 2020: Bundeskabinett setzt Zukunftskommission Landwirtschaft ein

Elisabeth Fresen, AbL Bundesvorsitzende aus Verden, ist eine von 40 Komissarinen: hier ist sie live

 


 

2. Juli 2020:

Flyer für alle Direktvermarkter            

                                                             


Mehrwertsteuersenkung nutzen –                 
Agrarwende voranbringen


Liebe Kund*innen,
für dieses Halbjahr wird die Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte gesenkt. Alle Preise um Kleinstbeträge zu ändern wäre nicht nur sehr aufwendig, sondern würde auch zu krummen, unhandlichen Preisen führen. Wir haben eine bessere Idee:
Insbesondere bei Lebensmitteln geht‘s nicht darum, den Konsum anzukurbeln, sondern
hohe Qualität,
regionale Lieferketten,
tiergerechte Haltung,
umwelt- und klimaschonende Produktion
zu fördern. Das geht nicht billig, sondern nur mit fairen Preisen für uns Bäuer*innen. Lebensmittel noch günstiger zu machen ist aus unserer Sicht das falsche Signal. Vielmehr brauchen wir endlich eine Agrarpolitik, die enkel*innentaugliche Landwirtschaft fördert.
Unser Hof ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der einzigen Vertretung von Landwirt*innen, die sich für diese Wende in der Landwirtschaftspolitik einsetzt. Daher wollen wir mit der gesparten Mehrwertsteuer die wichtige Arbeit der AbL unterstützen. Gerade jetzt, während in Brüssel wichtige Weichen gestellt werden und Deutschland immensen Einfluss durch den Vorsitz des EU-Parlaments hat, sollten wir auf allen politischen Ebenen für Bauernhöfe, für gesunde Lebensmittel und für eine gerechte Agrarpolitik kämpfen!
Wollt ihr mehr über die Arbeit der AbL wissen? Sprecht uns an, besucht die Website und facebook, den youtube-Kanal und stöbert im Infomaterial.

www.abl-ev.de
www.abl-niedersachsen.de
youtube / facebook: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft


 

Gemeinsame Presseerklärung von Greenpeace und AbL vom 28. Mai 2020:

Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!

Agrar-Sondertreffen: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Greenpeace protestieren vor Landwirtschaftsministerium

Berlin, 28. 5. 2020 - Anlässlich des Sondertreffens zur EU-Agrarpolitik demonstrieren heute Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zusammen mit Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace vor dem Landwirtschaftsministerium BMEL.  “Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!” lautet die Forderung auf einem sechs Meter langen Banner, das zwischen Traktoren gespannt ist. Thema der Sonderkonferenz von Landwirtschaftsministerin von Julia Klöckner (CDU) ist die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und des Green Deal. Teilnehmen werden neben der deutschen Agrar- und Umweltministerkonferenz auch die EU-Kommissare Janusz Wojciechowski (Agrar) und Virginijus Sinkevicius (Umwelt). AbL und Greenpeace fordern eine soziale, ökologische und tiergerechte Ausrichtung der Landwirtschaft. “Eine neue Agrarpolitik muss artgerecht und umweltschonend arbeitende Betriebe gezielt entlohnen und bei der Umstellung auf eine nachhaltige Landwirtschaft begleiten”, so die Verbände.

In Deutschland erhalten sechs Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe jedes Jahr über zwei Milliarden Euro Agrarsubventionen. Das ist fast die Hälfte aller Direktzahlungen. Bauernverband-Chef und Landwirt Joachim Rukwied erhielt beispielsweise 2019 fast 100.000 Euro aus dem EU-Topf. Bei der Verteilung der Agrargelder profitieren auch zahlreiche fachfremde Unternehmen. So kauften die Aldi-Erben im vergangenen Jahr so viel Land, dass sie dafür jetzt jährlich über 900.000 Euro Steuergelder als Bonus erhalten. Auch die Lürssen-Gruppe, bekannt für die Produktion von Luxusyachten und Kriegsschiffen, ließ sich ihren Landbesitz 2019 mit knapp einer Million Euro vergolden. Der Energieriese RWE erhielt 330.000 Euro und der Chemiekonzern Bayer 145.000 Euro, obwohl ihr Kerngeschäft den Zielen der GAP widerspricht.

Kleinere Betriebe, die strukturbedingt eher dazu beitragen, beispielsweise das Artensterben zu stoppen, erhalten keine angemessene finanzielle Entlohnung. "In Zukunft müssen die wertvollen gesellschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft honoriert werden - und nicht, wer am meisten Fläche hat, bekommt am meisten EU-Gelder”, sagt Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). “Viele Bäuerinnen und Bauern sind längst bereit, klimaschonenden Ackerbau zu betreiben und ihre Tiere artgerecht zu halten - das liegt doch in unserem eigenen, auch wirtschaftlichen Interesse. Qualität statt Masse muss sich lohnen.”

 GAP-Reformpläne ungenügend - Greenpeace fordert Neuaufschlag

 Auch der vorliegende Entwurf für die Reform der GAP sieht vor, dass Gelder weiterhin im  großen Umfang nach der Größe der landwirtschaftlichen Betriebsfläche ausgezahlt werden. “Der derzeitige Reformentwurf gehört eingestampft. Er steht weder im Einklang mit dem Green Deal noch dem Pariser Klimaschutzabkommen. Die strukturellen Defizite der EU-Agrarpolitik treiben das Arten- und Höfesterben voran”, sagt Lasse van Aken, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace.  “Landwirtschaftsministerin Klöckner muss sich bei der EU-Kommission für einen Neustart der europäischen Agrarpolitik einsetzen.”

 Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Phillip Brändle/AbL, Tel. 0163-9709645, Georg Janßen/AbL,  Tel. 0170-4964684 und Lasse van Aken/Greenpeace, Tel. 0160-7260337. Fotos erhalten Sie unter 0171-8660 463.


Neue Ackerbaustrategie der AbL

Am 13.12.19 wurde das neue Ackerbaupapier der AbL

Herausforderungen im Ackerbau - "Optimum statt Maximum" als Leitlinie vorgestellt.

Den gesamten Text findet ihr hier: https//www.abl-ev.de/publikationen


Digitalisierung? Grundeinkommen! Lösung für die Landwirtschaft

Zur Veranstaltung am 15.11.2019 in der VHS Norden mit unserem Landesvorsitzenden Ottmar Ilchmann und anderen Vertretern aus der Landwirtschaft lesen Sie hier den Bericht von Annette Berndt dazu!

AbL-Veranstaltung zum Thema: "Stärkung bäuerlicher Betriebe durch die EU-Agrarpolitik am 28. Oktober 2019 in Westerstede

Eine mit 80 Personen gut besuchte und interessante Veranstaltung mit verschiedenen Vertretern aus Politik und Verbänden und einer anschließenden regen Diskussionsrunde. Die Auswertung der Veranstaltung finden Sie hier.

Fotos finden sich hier. 1.

und 2.

https://de-de.facebook.com/KarinLogemannMdL/

 

 


Gemeinsame Position von AbL, BUND, Brot für die Welt und Greenpeace vom 18.10.19

Ministerin Klöckner muss Landwirtschaftskommission schaffen.

Die gesamte Position und Presseinformation gibt es hier!


AbL-Position vom 09.10.2019 - Notwendige Veränderungen müssen bezahlt werden!

 

Klickt oben auf die Überschrift und ihr lest die brandaktuelle Position der AbL!