AbL 

Bauernstimme

Hier geht es zu unserem

ABL-Verlag

Unsere nächste Mitgliederversammlung ist am Sonntag, den 6. Juni 2021 (siehe Termine)

 

23.03.2021: Ökologische Landwirtschaft in Wasserförderungsgebieten -

NDR Bericht aus MäcPomm: hier aufrufen...

10.03.2021: GAP - Aktuelles von der Bundesebene:

Zum laufenden Gesetzgebungsverfahren zur nationalen Ausgestaltung der künftigen EU-Agrarpolitik
Ausgestaltung der GAP steht vor zentralen Weichenstellungen – AbL kritisiert Gesetzentwürfe und macht Verbesserungsvorschläge

Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am vergangenen Freitagabend (5. März 2021) an die Verbände der Zivilgesellschaft übersandten Gesetzentwürfe zur kommenden Förderperiode der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2023, lassen aus Sicht der AbL stark an Innovationskraft vermissen und geben keine ausreichenden Antworten auf die drängenden Herausforderungen der Zukunft. Sowohl in ihrer schriftlichen Stellungnahme als auch in der vom BMEL kurzfristig für heute angesetzten Verbändeanhörung, fordert die AbL deswegen umfassende Nachbesserungen und macht konkrete sowie bedarfsgerechte Verbesserungsvorschläge:

  1. Einführung eines Punktesystems in den Öko-Regelungen zur einkommenswirksamen Honorierung von Gemeinwohlleistungen.
  2. Ein dynamisch ansteigendes Budget für die Öko-Regelungen von  mindestens 30 Prozent zu Beginn der Förderperiode bei gleichzeitigem Abschmelzen der Basisprämie.
  3. Eine bedarfsgerechte Verteilung der Einkommensstützung durch Einführung einer Kappung der Basisprämie bei 150.000 € sowie eine Verdreifachung der Mittel für kleinere und mittlere Betriebe durch eine entsprechende Umverteilung.
  4. Einen rechtssicheren Ausschluss aller außerlandwirtschaftlicher Investoren von den Zahlungen.
  5. Die Nutzung von mindestens 4 Prozent der Direktzahlungen für die Junglandwirt*innenförderung sowie die Ausgestaltung derselben als qualifizierte Niederlassungs- statt pauschaler Flächenprämie.
  6. Eine sichere Finanzierung aller mit der 2. Säule verbundenen Förderprogramme durch eine ansteigende und bedarfsgerechte Umschichtung von Mitteln.

Die AbL hat zudem Zweifel an der Rechtssicherheit der Gesetzentwürfe. Hintergrund ist, dass die EU-Verhandlungen zur GAP (Trilog) noch nicht abgeschlossen sind und die Gesetzentwürfe somit über keine gesetzliche Grundlage verfügen. Ein weiterer Kritikpunkt der AbL ist die mangelnde Kohärenz mit bestehenden Strategien und gesetzlichen Vorgaben der Bundesregierung  z.B. zur Reinhaltung von Luft und Wasser oder des Klimaschutzes.

Hintergrundinformationen:

  • Berechnungen der AbL zeigen, dass von einer Kappung der Basisprämie bei 150.000 € voraussichtlich nur 0,6 Prozent aller Betriebe betroffen wären. Betriebe dieser Größenordnung verfügen laut Studien des Thünen-Institutes zudem über einen Gewinn je nicht entlohnter Arbeitskraft von rund 120.000 € und haben somit vielfach keine Einkommensstützung nötig.
  • In der aktuellen Förderperiode erhalten kleinere und mittlere Betriebe durch die Umverteilungsprämie eine zusätzliche Förderung von max. rund 2.000 €/Betrieb. In der kommenden Förderperiode soll dieser Betrag auf max. rund 3.200 €/Betrieb angehoben werden. Die von der AbL geforderte Verdreifachung dieser Förderung begründet sich ebenfalls auf Ergebnissen des Thünen-Instituts, wonach Betriebe dieser Größenordnung je nicht entlohnter Arbeitskraft einen Gewinn zwischen 20.000 und 30.000 € erwirtschaften.
  • Die AbL wird die anstehenden Entscheidungen zur GAP u.a. auf der Sonder-AMK am 17. März 2021 oder der Kabinettssitzung am 24. März 2021 mit Protesten und Aktionen begleiten. Bei den Aktionen vor Ort und für die Presse ansprechbar ist der AbL Bundesgeschäftsführer, Georg Janßen, Tel: 0170-4964684.  

Kontakt:
Phillip Brändle
AbL-Referent  für Agrarpolitik
Tel: 0163-9709645
Mail: braendle@abl-ev.de



04.03.2021: Klimastreik am 19. März 2021 - zeigt an euren Feldern, daß ihr dabei seid:

Liebe AbLerInnen!

Mach mit beim Klimastreik auf den Feldern!

Die Auswirkungen der Klimakrise kommen in dramatischer Weise auf unseren Höfen und Wäldern an – es ist Zeit, dass die Politik handelt! Wir sind bereit für Klima-, Wasser- und Biodiversitätsschutz auf unseren Höfen, wenn er nicht zulasten der Wirtschaftlichkeit geht.

Am 19. März ruft Fridays for Future zum globalen Klimastreik auf! Es sind viele coronakonforme Aktionen in den Städten geplant. Zusätzlich macht die AbL eine „Acker-Demo" mit Schildern. Hier suchen wir Bäuerinnen und Bauern, die Lust haben, mitzumachen!

So geht es:

  • Klebefolie bestellen bei brand@abl-ev.de (inkl. Porto 15,00€)
  • Klebefolie auf ein (altes) Brett kleben, Maße: 65 x 95 cm
  • Schild am 19. März am Feldrand aufstellen, so dass es von der Straße aus gut sichtbar ist
  • Wer mag: Ein Bild davon in den eigenen Social Media posten mit #AbL und #NoMoreEmptyProsmises oder #AlleFür1Komma5 (das ist der deutsche # für den Weltklimastreiktag)

Bei Fragen wendet euch gerne an mich: brand[at]abl-ev.de

Liebe Grüße Xenia Brand


01.03.2021: AbL Hessens erarbeitet Position zum "Wolf in Deutschland"

17.02.2021: dpa Meldung in der Süddeutschen zur agarpolitischen Debatte im Landtag - hier lesen

 


 

31.12.2020: Top Agrar Artikel zu den Bauernprotesten, Besuch von Olaf Lies und mit unseren AbL Positionen - kucksdu hier

31.12.2020: Passend zu "Irres Klima" - Aus der "Zeit" - ein kurzer Film zu "was wäre wenn vier Grad mehr sind ?" schau

24!12.2020: AbL Veranstaltung in Westerstede - das Video enthält einen Vortrag von Yanna Badet, Umweltforscherin aus Metjendorf zum Thema:

Irres Klima - wat' nu? Klimawandel und Landwirtschaft in Norddeutschland

mit anschließender Diskussion über das Thema Klima, Boden und vieles mehr von Yanna Badet, Jens Petermann, Jan Wittenberg und Peter Habbena sowie Gunda Bruns. Beste Medizin gegen einen eventuellen Feiertagsblues

09.12.2020:  Aktuelle Stunde im Landtag zu den Bauernprotesten  --> Bilder siehe rechts:

und die Rede von Miriam Staudte im Landtag

und die SPD Presserklärung mit der Rede von Karin Logemann

27.11.2020: Die "ZEIT" meldet Einigung bei der Werkvertragsarbeit in der Fleischindustrie

18.11.2020: "taz" : Greenpeace warnt - Multiresistente Keime per Gülletourismus quer durchs Land... (mehr)

16.11.2020: Pater Kossen demonstriert heute allein vor dem Konrad Adenauer Haus in Berlin gegen die Verzögerung seitens der CDU bei der Novellierung der Werkvertragsarbeit

11.11.2020: rechts von hier drei Fotos von "Schluss mit Lustig" aus Edewecht   ---->>>

Uns Ottmar in der "Welt"   ,beim "Heimatsender"  und erfrischend kritisch bei der "taz"


03.11.2020: Übersicht aus der Bauernstimme zum Stand des "Niedersächsischen Weges" 

Zukunftskommission von unten - AbL Dialogforum mit Tanja Busse auf Youtube

Video einer Veranstaltung vom 24. September in Westerstede - auch mit Ottmar und Gunda und ein bisschen Langmut wäre auch ganz passend.

 

Montag, 7. September : Süddeutsche Zeitung über Elisabeth in der Zukunftskommission: https://www.sueddeutsche.de/politik/merkel-landwirtschaft-ackerbau-agrar-1.5022519

 

Sonntag, 30. August 16:30 : Plant-e ZDF - -Bauern und Bürger und hier zum Nachschauen : https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-bauern-und-buerger-100.html

 

26. August 2020: Video vom Vortrag Christian Schülers in Jaspers Hof, Westerstede

 

 

24. August 2020: Milchdialog verschiedener Verbände verabschiedet gemeinsames Positionspapier

hier zum Nachlesen

 

8.Juli 2020: Bundeskabinett setzt Zukunftskommission Landwirtschaft ein

Elisabeth Fresen, AbL Bundesvorsitzende aus Verden, ist eine von 40 Komissarinen: hier ist sie live

 


 

2. Juli 2020:

Flyer für alle Direktvermarkter            

                                                             


Mehrwertsteuersenkung nutzen –                 
Agrarwende voranbringen


Liebe Kund*innen,
für dieses Halbjahr wird die Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte gesenkt. Alle Preise um Kleinstbeträge zu ändern wäre nicht nur sehr aufwendig, sondern würde auch zu krummen, unhandlichen Preisen führen. Wir haben eine bessere Idee:
Insbesondere bei Lebensmitteln geht‘s nicht darum, den Konsum anzukurbeln, sondern
hohe Qualität,
regionale Lieferketten,
tiergerechte Haltung,
umwelt- und klimaschonende Produktion
zu fördern. Das geht nicht billig, sondern nur mit fairen Preisen für uns Bäuer*innen. Lebensmittel noch günstiger zu machen ist aus unserer Sicht das falsche Signal. Vielmehr brauchen wir endlich eine Agrarpolitik, die enkel*innentaugliche Landwirtschaft fördert.
Unser Hof ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der einzigen Vertretung von Landwirt*innen, die sich für diese Wende in der Landwirtschaftspolitik einsetzt. Daher wollen wir mit der gesparten Mehrwertsteuer die wichtige Arbeit der AbL unterstützen. Gerade jetzt, während in Brüssel wichtige Weichen gestellt werden und Deutschland immensen Einfluss durch den Vorsitz des EU-Parlaments hat, sollten wir auf allen politischen Ebenen für Bauernhöfe, für gesunde Lebensmittel und für eine gerechte Agrarpolitik kämpfen!
Wollt ihr mehr über die Arbeit der AbL wissen? Sprecht uns an, besucht die Website und facebook, den youtube-Kanal und stöbert im Infomaterial.

www.abl-ev.de
www.abl-niedersachsen.de
youtube / facebook: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft


 

Gemeinsame Presseerklärung von Greenpeace und AbL vom 28. Mai 2020:

Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!

Agrar-Sondertreffen: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Greenpeace protestieren vor Landwirtschaftsministerium

Berlin, 28. 5. 2020 - Anlässlich des Sondertreffens zur EU-Agrarpolitik demonstrieren heute Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zusammen mit Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace vor dem Landwirtschaftsministerium BMEL.  “Agrarpolitik muss Klima und Arten schützen!” lautet die Forderung auf einem sechs Meter langen Banner, das zwischen Traktoren gespannt ist. Thema der Sonderkonferenz von Landwirtschaftsministerin von Julia Klöckner (CDU) ist die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) und des Green Deal. Teilnehmen werden neben der deutschen Agrar- und Umweltministerkonferenz auch die EU-Kommissare Janusz Wojciechowski (Agrar) und Virginijus Sinkevicius (Umwelt). AbL und Greenpeace fordern eine soziale, ökologische und tiergerechte Ausrichtung der Landwirtschaft. “Eine neue Agrarpolitik muss artgerecht und umweltschonend arbeitende Betriebe gezielt entlohnen und bei der Umstellung auf eine nachhaltige Landwirtschaft begleiten”, so die Verbände.

In Deutschland erhalten sechs Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe jedes Jahr über zwei Milliarden Euro Agrarsubventionen. Das ist fast die Hälfte aller Direktzahlungen. Bauernverband-Chef und Landwirt Joachim Rukwied erhielt beispielsweise 2019 fast 100.000 Euro aus dem EU-Topf. Bei der Verteilung der Agrargelder profitieren auch zahlreiche fachfremde Unternehmen. So kauften die Aldi-Erben im vergangenen Jahr so viel Land, dass sie dafür jetzt jährlich über 900.000 Euro Steuergelder als Bonus erhalten. Auch die Lürssen-Gruppe, bekannt für die Produktion von Luxusyachten und Kriegsschiffen, ließ sich ihren Landbesitz 2019 mit knapp einer Million Euro vergolden. Der Energieriese RWE erhielt 330.000 Euro und der Chemiekonzern Bayer 145.000 Euro, obwohl ihr Kerngeschäft den Zielen der GAP widerspricht.

Kleinere Betriebe, die strukturbedingt eher dazu beitragen, beispielsweise das Artensterben zu stoppen, erhalten keine angemessene finanzielle Entlohnung. "In Zukunft müssen die wertvollen gesellschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft honoriert werden - und nicht, wer am meisten Fläche hat, bekommt am meisten EU-Gelder”, sagt Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). “Viele Bäuerinnen und Bauern sind längst bereit, klimaschonenden Ackerbau zu betreiben und ihre Tiere artgerecht zu halten - das liegt doch in unserem eigenen, auch wirtschaftlichen Interesse. Qualität statt Masse muss sich lohnen.”

 GAP-Reformpläne ungenügend - Greenpeace fordert Neuaufschlag

 Auch der vorliegende Entwurf für die Reform der GAP sieht vor, dass Gelder weiterhin im  großen Umfang nach der Größe der landwirtschaftlichen Betriebsfläche ausgezahlt werden. “Der derzeitige Reformentwurf gehört eingestampft. Er steht weder im Einklang mit dem Green Deal noch dem Pariser Klimaschutzabkommen. Die strukturellen Defizite der EU-Agrarpolitik treiben das Arten- und Höfesterben voran”, sagt Lasse van Aken, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace.  “Landwirtschaftsministerin Klöckner muss sich bei der EU-Kommission für einen Neustart der europäischen Agrarpolitik einsetzen.”

 Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Phillip Brändle/AbL, Tel. 0163-9709645, Georg Janßen/AbL,  Tel. 0170-4964684 und Lasse van Aken/Greenpeace, Tel. 0160-7260337. Fotos erhalten Sie unter 0171-8660 463.


Neue Ackerbaustrategie der AbL

Am 13.12.19 wurde das neue Ackerbaupapier der AbL

Herausforderungen im Ackerbau - "Optimum statt Maximum" als Leitlinie vorgestellt.

Den gesamten Text findet ihr hier: https//www.abl-ev.de/publikationen


Digitalisierung? Grundeinkommen! Lösung für die Landwirtschaft

Zur Veranstaltung am 15.11.2019 in der VHS Norden mit unserem Landesvorsitzenden Ottmar Ilchmann und anderen Vertretern aus der Landwirtschaft lesen Sie hier den Bericht von Annette Berndt dazu!

AbL-Veranstaltung zum Thema: "Stärkung bäuerlicher Betriebe durch die EU-Agrarpolitik am 28. Oktober 2019 in Westerstede

Eine mit 80 Personen gut besuchte und interessante Veranstaltung mit verschiedenen Vertretern aus Politik und Verbänden und einer anschließenden regen Diskussionsrunde. Die Auswertung der Veranstaltung finden Sie hier.

Fotos finden sich hier. 1.

und 2.

https://de-de.facebook.com/KarinLogemannMdL/

 

 


Gemeinsame Position von AbL, BUND, Brot für die Welt und Greenpeace vom 18.10.19

Ministerin Klöckner muss Landwirtschaftskommission schaffen.

Die gesamte Position und Presseinformation gibt es hier!


AbL-Position vom 09.10.2019 - Notwendige Veränderungen müssen bezahlt werden!

 

Klickt oben auf die Überschrift und ihr lest die brandaktuelle Position der AbL!