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Aktuelles

Hannover, 26.11.2025

AbL Niedersachsen/ Bremen fordert Abgeordnete auf, Agrarstrukturgesetz zu verabschieden

Schutz der aktiven Landwirte und Landwirtinnen darf nicht geopfert werden  

Heute wurde der durch die niedersächsische Landesregierung eingebrachte Gesetzentwurf zur Sicherung und zur Verbesserung der bäuerlichen Agrarstruktur und zur Änderung des Gesetzes über die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (NASVG) im Agrarausschuss im Rahmen einer Verbändeanhörung behandelt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Landesverband Niedersachsen/ Bremen setzt sich für eine Verabschiedung des Gesetzes ein.

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14.10.2025

AbL fordert konsequentes Handeln nach der Feststellung des „günstigen Erhaltungszustands" des Wolfes in Deutschland

Deutschland hat durch das Bundesumweltministerium (BMUKN) den "günstigen Erhaltungszustand" für die atlantische und die kontinentale Region an die EU-Kommission gemeldet. Die rechtlichen Grundlagen für die rechtssichere und zeitnahe Entnahme von Problemwölfen im Bundesjagd- und Bundesnaturschutzgesetz zum Wolf sollen nun angepasst werden.

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Bremen, 11.10.2025

Gemeinsame Pressemitteilung

Breites Bündnis demonstriert unter dem Motto „Gemeinsam ackern! EU-Mercosur stoppen! Für eine solidarische Agrar- und Ernährungswende!“ in Bremen

Am 11. Oktober 2025 hat ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, initiiert von Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen/ Bremen (AbL), Klima*Kollektiv und Netzwerk gerechter Welthandel zur Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam ackern! EU-Mercosur stoppen!“ aufgerufen. 420 Demonstrierende waren dem Aufruf gefolgt und haben so ein starkes Zeichen gegen das EU-Mercosur-Abkommen gesetzt. Das Bündnis forderte eine solidarische Agrar- und Ernährungswende.

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Hannover/ Dörverden, 06.10.2025

AbL Niedersachsen/ Bremen begrüßt Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirt:innen  

Existenzgründer:innen in der Landwirtschaft müssen nun schnell sein

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Niedersachsen/ Bremen e.V. (AbL) begrüßt die Einführung einer Existenzgründungsbeihilfe für junge Menschen in der Landwirtschaft durch das Land Niedersachsen. Die Existenzgründungsbeihilfe richtet sich an Junglandwirte und Junglandwirtinnen, aber auch Gärtner:innen und Tierwirt:innen, die inner- oder außerfamiliär einen Hof übernehmen oder ganz neu gründen.

Anders als die Junglandwirt:innenförderung der 1. Säule der GAP 1 bei der die Förderhöhe von der Flächengröße abhängt, stellt die neue Existenzgründungsbeihilfe das Betriebskonzept in den Vordergrund – unabhängig von der Größe des Betriebes. Somit können vielfältige und resiliente Betriebskonzepte mittels eines Punktesystems besonders berücksichtigt werden. [...]

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10.09.2025

Agrarstrukturgesetz: Erste Lesung im Landtag

AbL Niedersachsen fordert Politiker:innen auf, den Gesetzentwurf zügig zu verabschieden

Der niedersächsische Landtag hat in erster Lesung am gestrigen Mittwoch den Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung und Verbesserung der bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen diskutiert und nun zur weiteren Bearbeitung an den zuständigen Ausschuss überwiesen. Die AbL Niedersachsen hat vor der Debatte mit einer Kundgebung vor dem Landtag deutlich gemacht, dass ein Agrarstruktursicherungsgesetz ein berechtigtes Anliegen der aktiven Bäuerinnen und Bauern in Niedersachsen ist, die darauf angewiesen sind, dass Pacht- und Kaufpreise nicht in unerschwingliche Höhe klettern. Auch den Landwirten und Landwirtinnen der Zukunft, also denen, die sich jetzt eine Existenz in der Landwirtschaft aufbauen wollen, sind wir es schuldig, übermäßige Konzentrationsprozesse und eine Dominanz außerlandwirtschaftlicher Investoren zu verhindern. Neben den Bauern und Bäuerinnen will auch die breite Gesellschaft auf die vielfältigen bäuerlichen Betriebe in den Dörfern, die die ländlichen Räume lebenswert machen, nicht verzichten.

Vor der Debatte im Landtag haben sich PolitikerInnen aller Fraktionen der Debatte mit der AbL gestellt. Landesvorsitzender Ottmar Ilchmann kommentiert die Diskussion mit den anwesenden Politikvertreterinnen:

„PolitikerInnen aller im Landtag vertretenen Fraktionen haben sich bei der heutigen Kundgebung der AbL vor dem Landtag der Diskussion mit uns gestellt. Das stimmt mich hoffnungsvoll, dass wir dort gemeinsam mit der Politik einen besseren Schutz unserer Agrarstruktur erreichen können. Nicht nur Ministerin Staudte, sondern auch Ministerpräsident Olaf Lies hat sich deutlich zur Wichtigkeit und Notwendigkeit eines solchen Gesetzes bekannt, wenn er auch den Anspruch geäußert hat, hierbei im Rahmen der Debatte noch nachzujustieren.

Es wird in den nächsten Wochen darum gehen, deutlich zu machen, worum es wirklich geht. Um den Erhalt einer bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen! Aber auch worum es bei so einem wichtigen Anliegen nicht vornehmlich gehen kann: vermeintlich überbordende bürokratische Aufwände oder darum, auch dem letzten bereits jetzt übergroßen Betrieb weitere Wachstumschancen zu ermöglichen.

Eberhard Prunzel-Ulrich, stellv. Landesvorsitzender weist darauf hin, dass es jetzt auch die Aufgabe der Landwirtschaftsverbände ist, ihre Mitglieder weiter zu informieren:

„Heute ist das Agrarstrukturgesetz in den Landtag eingebracht worden. Wir waren von der AbL dabei und haben versucht, unsere Argumente vor der Debatte an die anwesenden Politiker und Politikerinnen weiterzugeben. Wir haben die Diskussion verfolgt und gesehen, dass eigentlich alle aktiven Landwirte auf unserer Seite stehen müssten, allerdings viele durch ihre Vertretungen leider überhaupt nicht oder nicht richtig informiert sind. Wir werden die Zeit, die uns bleibt bis das Gesetz in die Abstimmung geht, bei möglichst vielen Landwirten und Landwirtinnennutzen, um das nachzuholen.“

Fotos von der Kundgebung sind hier abrufbar:  https://www.abl-niedersachsen.de/presse/pressefotos

Hannover, 03.09.2025

Agrarstrukturgesetz: AbL begrüßt den Kabinettsbeschluss der Landesregierung

Niedersachsen braucht ein Agrarstrukturgesetz

Das niedersächsische Kabinett hat am Dienstag vergangener Woche den Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung und Verbesserung der bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen beschlossen und an den Landtag überwiesen. Der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sieht in dem Entwurf einen tragfähigen Kompromiss und hofft auf rasche Umsetzung im Landtag.

Die AbL begrüßt die Einigung der niedersächsischen Landesregierung auf einen Entwurf zum Agrarstrukturgesetz. Der AbL-Landesvorsitzende Ottmar Ilchmann erklärt:

„Der Handlungsdruck ist hoch, denn in vielen Regionen Niedersachsens haben Bodenpacht- und Kaufpreise mittlerweile ein Niveau erreicht, das es bäuerlichen Betrieben immer schwerer macht, ihre Betriebsflächen zu halten, geschweige denn neue dazuzupachten oder zu kaufen. Erst recht haben Neueinsteiger:innen kaum noch die Möglichkeit, an Flächen zu kommen. Deshalb ist eine Begrenzung sowohl der Preise für Land als auch der Größe, bis zu der Betriebe wachsen können, dringend geboten. Die AbL hätte sich diese Grenzen sogar deutlich niedriger gewünscht. So aber stellt der Gesetzestext einen tragfähigen Kompromiss dar, der nun von allen Beteiligten nicht mehr bekämpft, sondern unterstützt und vom Landtag rasch verabschiedet werden sollte. Es geht um den möglichst flächendeckenden Erhalt einer vielfältigen, bäuerlich geprägten Agrarstruktur im Agrarland Nummer eins!“

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08.07.2025

Gemeinsame Pressemitteilung der AbL Niedersachsen/Bremen e.V. und ALSO e.V.

Ausbeutungsstrukturen und Lohndumping bringen keine gute Ernte ein!

Warum die Forderung nach einem geringeren Mindestlohn für Saisonarbeiter:innen nicht nur empörend, sondern auch nicht zielführend ist

Bauernverband und Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer beweisen mit ihren öffentlichen Forderungen nach einer offiziellen Unterschreitung des Mindestlohns noch bevor die Mindestlohnkommission ihren Vorschlag veröffentlicht hat, nicht nur mangelnde Empathie gegenüber der vielfach ohnehin von Armut und Ausbeutung betroffenen Gruppe der Saisonarbeiter:innen, sondern auch mangelnde Weitsicht.

Steigendende Kosten und stagnierende Erzeugerpreise sind ein wesentlicher Grund für eine weiterhin angespannte wirtschaftliche Situation landwirtschaftlicher Betriebe. Daher ist es zwar nicht verwunderlich, dass die Anhebung des Mindestlohns in der Landwirtschaft vielfach auf Ablehnung stößt, Forderungen nach einem geringeren Mindestlohn für Saisonarbeiter:innen sind allerdings keine Lösung in diesem Dilemma, sondern widerliche Versuche, ein auf Ausbeutung beruhendes System gesetzlich zu verankern. Faire Arbeits- und Einkommensbedingungen müssen in der Landwirtschaft aber für alle gelten. Das ist die Voraussetzung für eine stabile Situation im ländlichen Raum und eine prosperierende Landwirtschaftsbranche. Ein System, dass nur durch Ausbeutungsstrukturen funktioniert, hat langfristig keine Zukunft. [...]

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21.05.2025

Folgen der Klimakatastrophe sichtbar: lückige Frühjahrsaussaaten und vertrocknetes Grünland selbst in Flussauen

Warum wir es uns nicht leisten können, Klima- und Umweltschutzstandards abzubauen  

Ausgetrocknete Böden, lückig auflaufende Frühjahrssaaten, teils starke Ertragseinbußen beim ersten Grasschnitt, seit Wochen kein substanzieller Niederschlag in Niedersachsen. Die Lage ist dramatisch: Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung weist für den Oberboden (bis 25 cm) in Norddeutschland seit Wochen tiefrote Werte aus: Die stärkste Dürrestufe. Endet der Mai so regenfrei wie er begonnen hat, werden wir das trockenste Frühjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1981 zu verzeichnen haben. Wasser wird EU-weit zunehmend ein knapperes Gut. [...]

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27.04.2025

Wer schützt die Existenz der aktiven Landwirte? 

Verbändegespräch zum Agrarstrukturgesetz: Nur ein Teil der Akteure an Pacht- und Kaufpreisbremse für landwirtschaftliche Flächen interessiert

Dass landwirtschaftlicher Boden auch in Niedersachsen vor Spekulationen und branchenfremden Investoren geschützt werden muss, zeigen die drastisch gestiegenen Pacht- und Kaufpreise. Während Landwirt:innen in der Urproduktion nach wie vor kämpfen müssen, um kostendeckende oder gar gewinnerwirtschaftende Einkünfte für ihre landwirtschaftlichen Produkte zu erzielen, ist vor allem die Energieerzeugung auf landwirtschaftlichen Flächen mit Wind und Sonne sowie Biogaserzeugung lukrativ. Nutzungen, mit den die zu erzielenden Einkünfte aus der Urproduktion nicht konkurrieren können. Zwangsläufig entbrennt ein unfairer Kampf um die Flächen, bei dem regelmäßig die Produzent:innen von Nahrungsmitteln verlieren und bei dem nur die kapitalstarken teilweise mit außerlandwirtschaftlichem Kapital unterstützten Großbetriebe mithalten können. [...]

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31.03.2024

Unsere Böden sind uns (zu) teuer!

Steigende Pacht- und Kaufpreise für landwirtschaftlich genutzte Flächen bringen bäuerliche Landwirtschaft in Existenznot

Bei der Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Landesverband Niedersachsen/ Bremen e.V. am 30. März 2025 in Westen (Dörverden) mit dem Titel „Unsere Böden sind uns teuer - …rund um die Themen Bodenpolitik und Bodenschutz!“ haben Landwirt:innen, Politiker:innen und weitere Interessierte diskutiert, ob es vor dem Hintergrund weiter steigender Pacht- und Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen ein niedersächsisches Agrarstrukturgesetz braucht. Der Einladung der AbL Niedersachsen/ Bremen waren die Agrar-Politiker:innen Karin Logemann (SPD), Burkhard Gödecke (Bündnis 90/ Die Grünen) und Hartmut Moorkamp (CDU) gefolgt und haben sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Fragen von Publikum und Moderator Ottmar Ilchmann gestellt. Weitgehende Einigkeit der Teilnehmer:innen bestand bei der Veranstaltung darüber, dass ein Agrarstrukturgesetz als ein Instrument zum Schutz der aktiven Landwirte und einer vielfältigen Betriebsstruktur längst überfällig ist. Der Podiumsdiskussion vorangegangen war ein Vortrag des Agrarstrukturexperten Jobst Jungehülsing, der darstellte, wie dringend der Handlungsbedarf inzwischen sei. Gleichzeitig wies er daraufhin, dass eine Pacht- und Kaufpreispreisbegrenzung von 50% über dem Durchschnittswert wie es im Augenblick festgelegt ist, viel zu hoch angesetzt sei. Jungehülsing plädierte für eine Begrenzung von maximal 20% oberhalb der Durchschnittswerte. In der Vergangenheit hätten die Landwirte die steigenden Kauf- und Pachtpreise durch Einkommensverzicht kompensiert.

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22.03.2025

Agrardiesel darf nicht Hauptpunkt der Koalitionsverhandlungen sein!

AbL Niedersachsen/ Bremen begrüßt das Wiedereinführungsversprechen der Agrardieselsteuererstattung, mahnt aber an, dass bei den Koalitionsverhandlungen wesentlich wichtigere Themenfelder zu bearbeiten sind

Dass der Wegfall der Erstattung eines Teils der Steuern auf den Agrardiesel sich auf die Einkommenssituation von landwirtschaftlichen Betrieben ausgewirkt hat, ist unbestritten. Diese hat sich dadurch verschärft. Zudem waren zum Zeitpunkt des Wegfalls der Subventionierung des Agrardiesels flächendeckend keine Alternativen vorhanden, - sie sind es heute auch nicht, sodass von einer lenkenden Wirkung hin zu einer klimafreundlicheren Landwirtschaft durch den Wegfall der Subventionierung nicht ausgegangen werden kann. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Landesverband Niedersachsen/ Bremen e.V. (AbL Niedersachsen/ Bremen) mahnt aber an, dass die kommende Bundesregierung größere Anstrengungen unternehmen muss, um den dringenden agrarpolitischen Aufgaben der nächsten Legislaturperiode gerecht zu werden und verweist hierzu auch auf die Forderungen der AbL, die sie im Vorfeld der Bundestagswahl veröffentlicht hatte. 

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07.03.2025

EU-Rat muss den strittigen Gentechnik-Gesetzesvorschlag zurückweisen

AbL zu den aktuellen Verhandlungen im EU-Rat zur neuen Gentechnik

Die aktuelle polnische Ratspräsidentschaft versucht mit Hochdruck eine Positionierung des EU-Rats zum sehr strittigen Gesetzesvorschlag der EU-Kommission zu neuen Gentechnik-Pflanzen zu erzielen.

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19.02.2025

EU-Landwirtschafts-Vision rückt Gerechtigkeit in den Fokus

AbL zur Vision der EU-Kommission für Landwirtschaft und Ernährung

Die heute veröffentlichte Vision der Europäischen Kommission zur Landwirtschaft und Ernährung in der EU mit dem Titel „Gemeinsam einen attraktiven Landwirtschafts- und Ernährungssektor für zukünftige Generationen gestalten" enthält aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. richtige und wichtige Ansatzpunkte, um die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) endlich gerechter und ökologischer zu machen. [...]

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14.02.2025

CDU und CSU stimmen gegen Milchbauern

AbL zur Abstimmung zur Reform der Marktordung im Bundesrat

Der Bundesrat hat heute über seine Haltung zur geplanten Reform der Gemeinsamen Marktordung auf EU-Ebene abgestimmt. Diese sieht erste Verbesserungen der Stellung von Bäuerinnen und Bauern in der Wertschöpfungskette vor. Für eine generelle Ablehnung des Vorschlages des neuen EU-Agrarkommissars gab es keine Mehrheit. Die maßgeblich von Seiten der CDU und CSU eingebrachten Bedenken zur Vertragspflicht im Milchsektor (Art. 148) wurden hingegen mehrheitlich angenommen. [...]

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11.02.2025

IG Nachbau: Umfassende Überwachung der Landwirte durch Online-Erklärung?

Streit um Nachbau geht weiter

In diesen Tagen unterrichtet die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) die Landwirte im Bundesgebiet per Brief, dass sie die seit über zwei Jahrzehnten umstrittene Erhebung der Nachbauerklärungen von Saat- und Pflanzgut sowie die Rechnungen für Nachbaugebühren ab 2025 komplett auf Online-Verfahren umstellen möchte. Die IG Nachbau sieht die Landwirte nicht in der Pflicht, sich auf dieses Verfahren einzulassen, denn nach den gesetzlichen Regeln kann die STV die Teilnahme am Online-Verfahren nicht verlangen. 

Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Interessengemeinschaft gegen Nachbaugesetze und Nachbaugebühren (IG Nachbau) aus Lüneburg, begründet diese Position: 

„Die schnellen Klicks mit dem Smartphone mögen in vielen landwirtschaftlichen Betrieben als einfach angesehen werden und damit verführerisch sein. Zu schnelle Klicks können aber sowohl rechtlich als auch finanziell mit Nachteilen verbunden sein. Wir meinen, es ist dringend notwendig, sich gegen eine umfassende Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner Daten zu schützen.

Die STV ist das Inkassounternehmen des Bundes der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP). Es ist bekannt, dass die STV seit Jahren Daten der landwirtschaftlichen Betriebe systematisch sammelt, um sie in vielfältiger Form für finanzielle Forderungen an die Landwirte zu benutzen und Druck auszuüben. Nach dem Gesetz hat die STV einen Auskunftsanspruch bei Vorlage eines sortenspezifischen Anhaltspunktes. Sie hat aber keinen Anspruch darauf, dass sich die landwirtschaftlichen Betriebe auf eine Online-Erhebung einlassen. Solche Verfahren beinhalten das Risiko häufig mehr Daten preisgeben zu müssen als rechtlich erforderlich."

Janßen weiter: 

"Die aktuell geplante verpflichtende Online-Erfassung reiht sich ein in verschiedene Versuche der STV, die vollständige Kontrolle über den An- und Nachbau von Ackerfrüchten zu bekommen. Erst im letzten Sommer hat die STV mit einer so genannten „freiwilligen" Erntegut-Bescheinigung ein fragwürdiges Angebot gemacht: Die Landwirte sollten sich online bei der STV registrieren lassen, dabei ihr Flächenverzeichnis, Saatgutrechnungen und Nachbauerklärungen runter laden. Wer dies nicht wollte, sollte sich mit einer Kontrolle der STV einverstanden erklären. Auch hier war Obacht vor der Zustimmung geboten: Nach der gesetzlichen Regelung gehen die STV das Flächenverzeichnis sowie die Saatgutrechnungen gar nichts an und die Hofkontrollen können nicht rechtlich eingefordert werden. Eine obligatorische digitale Erfassung kann schnell zu einer umfassenden Überwachung führen. Wer einwendet, er habe nichts gegen Überwachung von einer GmbH aus Bonn, weil er ja nichts zu verbergen habe, der mag der STV die Daten liefern. Wer nicht so leichtgläubig und leichtfertig mit dem Schutz seiner Betriebsdaten umgehen möchte, der sollte auf das Recht eines schriftlichen Verfahrens gegenüber der STV bestehen und auf das aktuelle Online-Angebot der STV verzichten."

Kontakt: 

Georg Janßen, IG Nachbau
Heiligengeiststr. 28
21335 Lüneburg.

Mobil: 0170 - 4964684
www.ig-nachbau.de

Für weitere rechtliche Informationen: 

Rechtsanwalt Jens Beismann aus Hannover, Experte im Sortenschutzrecht und seit Jahren rechtlicher Vertreter der IG Nachbau.

Tel.: 0511-2288630

04.02.2025

CDU und CSU gegen Milchbauern und ZKL-Empfehlungen

AbL zur Reform der Gemeinsamen Marktordnung im Bundesrat

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. kritisiert die Positionen der unionsgeführten Bundesländer zur Reform der Gemeinsamen Marktordnung (GMO) auf EU-Ebene. Wie aus den Beschlussvorlagen der entsprechenden Bundesländer hervorgeht, lehnt allen voran Bayern eine Weiterentwicklung der Marktordung zugunsten einer Stärkung der Marktmacht von Bäuerinnen und Bauern in den Wertschöpfungsketten klar ab. Die geplante Reform stelle „eine unverhältnismäßige Einschränkung der unternehmerischen Freiheit aller Marktteilnehmer in einer Marktwirtschaft“ dar, so der Freistaat in seinem Vorschlag. Angesichts der ungleichen Machtverhältnisse in der Wertschöpfungskette die unternehmerische Freiheit der Erzeugerseite anzuführen, erscheint nahezu als grotesk. [...]

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23.01.2025

Offener Brief: Kanzler darf Umsetzung fairer Marktregeln nicht bremsen!

Reform der Gemeinsamen Marktordnung auf EU-Ebene

Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Bauernverbände haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt. In diesem werfen Sie dem Kanzlerkandidaten der SPD vor, bei den aktuell in Brüssel beginnenden Verhandlungen zur Umsetzung einer europaweiten Vertragspflicht für die Milchbranche auf der Bremse zu stehen. Sie fordern Olaf Scholz gemeinsam auf, sich bei der Positionierung der Bundesregierung für das Treffen des EU-Agrarrates am kommenden Montag endlich hörbar und engagiert für eine spürbare Verbesserung der Verhandlungsposition von Milchbäuerinnen und Milchbauern auf EU-Ebene einzusetzen. Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene europaweite Verpflichtung, dass Molkereien und Milchviehbetriebe vor Ablieferung von Milch einen schriftlichen Vertrag über die Liefermenge, den Preis, die Qualität sowie die Dauer des Vertrages abschließen müssen (Art. 148 GMO), ist aus ihrer Sicht hierfür ein erster wichtiger Schritt. Unterstützt werden die Bauernvertreter in Ihrem Anliegen von den Vorsitzenden großer Natur- und Tierschutz- und Verbraucherverbände.

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17.01.2025

Zeit für mutige Agrarpolitik!

Landwirtschaft und Zivilgesellschaft demonstrieren geschlossen für Tier-, Klima- und Umweltschutz, den Erhalt vieler und vielfältiger Höfe, faire Preise und gutes Essen.

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14.01.2025

Schluss mit Rückwärtsgang – Weideprämie ausgestalten nicht abschaffen!

AbL zur Bund-Länder Konferenz im Vorfeld der Grünen Woche

Bund und Bundesländer beraten auf ihrer heutigen Konferenz im Vorfeld der Grünen Woche die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Deutschland und Europa. Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat hierzu einen Vorschlag eingebracht, der eine Abschaffung der erst kürzlich vom Deutschen Bundestag beschlossenen zusätzlichen Förderung der Weidehaltung von Milchkühen sowie des Artenschutzes vorsieht (Öko-Regelungen). Die eingeplanten Mittel sollen stattdessen für die weitestgehend pauschlagen Flächenprämien genutzt werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) kritisiert diesen rückwärtsgewandten und kontraproduktiven Vorstoß scharf und legt Ihrerseits einen Ausgestaltungvorschlag für die bereits beschlossenen Öko-Regelungen vor. Außerdem begrüßt sie den von Niedersachsen eingebrachten Vorschlag, sich bei der Weiterentwicklung der GAP an die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) und des Strategischen Dialoges zu halten. [...]

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14.01.2025

Haftungskosten müssen Inverkehrbringer von Risikoprodukten zahlen

AbL fordert Haftungsfonds

Zum heute veröffentlichten Rechtsgutachten: „Zur Haftung von Lebensmittelunternehmen für neue Gentechnik im Falle einer Deregulierung“ von Rechtsanwalt Dr. Georg Buchholz im Auftrag des VLOG Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. [...]

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13.01.2025

Keine Treckerbegleitung bei Agrardemonstration in Berlin

Gemeinsame Pressemitteilung von “Wir haben es satt!”, AbL, Bioland, demeter, Biokreis, Solawi Netzwerk

Konsequenzen nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg

Die diesjährige „Wir haben es satt!“-Agrardemonstration am 18. Januar in Berlin wird ohne die geplante Treckerbegleitung von Bäuerinnen und Bauern stattfinden. Die Verantwortlichen der Veranstaltung fassten diesen Beschluss auf Grund des aktuellen Ausbruchs der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche auf einem Betrieb in Brandenburg. [...]

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09.01.2025

AbL: Vorschlag der polnischen Ratspräsidentschaft zu neuen Gentechniken unzureichend

Kommentar zum Vorschlag der polnischen Ratspräsidentschaft zu neuen Gentechniken/Gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung und wirksame Patentverbote müssen gesichert werden

Aktuell hat die polnische Ratspräsidentschaft Vorschläge zum umstrittenen Deregulierungsvorschlag neuer Gentechnik-Pflanzen vorgelegt. Der polnische Vorschlag bezieht sich v.a. auf den Streitpunkt Patente. Der Vorschlag ist nach Meinung der AbL unzureichend. Besonders, weil die Hauptprobleme des Gesetzesvorschlags zu den neuen Gentechniken nicht angegangen werden.[...]

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07.01.2025

Wiederholt sich 2025 das Chaos um die Ernteerklärungen?

IG Nachbau fordert ein einfaches, einheitliches Verfahren

Die Interessengemeinschaft Nachbau fordert den Deutschen Raiffeisenverband, den Bundesverband Agrarhandel sowie den Bund der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP) und die Saatgut-Treuhandverwaltung (STV) auf: 2025 darf es nicht erneut zur Erntesaison ein Chaos um Lieferantenerklärungen der Landwirte geben.[...]

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18.12.2024

Gemeinsame Stellungnahme: 70 Cent Milchgeld für Biobäuer:innen

Bio-Milchviehbetriebe geben auf

Kostendeckende Preise jetzt! Verbände fordern die Branche auf, Lösungen für langfristig kostendeckende Erzeugerpreise zu entwickeln. Politische Rahmenbedingungen wie Vertragspflicht vor Lieferung sind notwendig.

Die wirtschaftliche Lage auf den Biobetrieben ist ernst. Während der Orientierungspreis und der Bio Milch Marker Index (MMI) für die Vollkosten auf den Biohöfen pro Kilogramm Biomilch bei fast 70 Cent liegen, erhalten die Biobauern nur knapp 60 Cent/kg. Viele Betriebe können nur noch existieren, weil die Betriebsleiter und Familienmitglieder viel zu niedrige Löhne bekommen und sich damit selbst ausbeuten. Andere Biobetriebe steigen aus der Produktion aus. Die Kosten in der Bio-Milchviehhaltung sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Das Milchgeld kann diese Mehrkosten in der Regel nicht kompensieren. Durch das fehlende Geld für notwendige Investitionen, Futterzukauf oder für Lohn- und Pachtkosten spitzt sich die Lage auf vielen Betrieben zu.

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17.12.2024

"Zukunft braucht Höfe"

Forderungen für eine gerechte Agrarpolitik

Heute veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. ihr Positionspapier „Zukunft braucht Höfe! Für eine gerechte Agrarpolitik“ zur anstehenden Bundestagswahl.

16.12.2024

Vertrag vor Lieferung muss kommen. Für faire Marktbedingungen!

Gemeinsame Erklärung

Die unterzeichnenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer landwirtschaftlicher Verbände der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) unterstützen die ZKL-Empfehlung für verbindliche Lieferverträge in der Landwirtschaft und fordern, dass der klare Handlungsauftrag von der jetzigen Bundesregierung und dem Bundesrat auch umgesetzt wird.

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12.12.2024

AbL begrüßt erste Ansätze der EU-Kommission zu marktpolitischen Rahmen

Die politische Entwicklung auf Europaebene ist ein Einstieg zur Stärkung der Erzeuger:innen in der Wertschöpfungskette

+++ Korrektur +++

Die EU-Kommission hat erste Vorschläge vorgelegt zur Änderung der Rechtsrahmen in der gemeinsamen Marktorganisation (GMO) und in der Richtlinie Unlauterer Handelspraktiken (UTP). [...]

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11.12.2024

Die GAP nach 2027 - krisenfest, ökologischer und gerecht!

Verbände-Plattform stellt Position für die kommende GAP-Reform in Brüssel vor

Die Verbände-Plattform zur Gemeinsam Agrarpolitik der EU (GAP), in der Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Natur-, Klima-, Verbraucher- und Tierschutz sowie der Entwicklungszusammenarbeit kooperieren, hat zum Beginn der neuen EU-Legislaturperiode in Brüssel Ihre Ziele, Forderungen und Vorschläge für die kommende GAP-Reform zur Diskussion gestellt. [...]

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06.12.2024

Nein zum EU-Mercosur-Freihandelsabkommen!

Bundesregierung könnte Abkommen im EU-Rat noch stoppen

In Uruguay wurde sich heute auf  EU-Mercosur-Freihandelsabkommen politisch geeinigt. Jetzt muss dem Vertrag noch im EU-Rat von ausreichend vielen, nämlich 15 Mitgliedsstaaten zugestimmt werden, die zugleich mindestens 65 % der EU-Bevölkerung repräsentieren, damit es in Kraft tritt. Länder wie Österreich und Frankreich versuchen mittels Sperrminorität das Abkommen zu stoppen, auch Italien hat heute bereits seine Ablehnung bekundet. Die Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft fordern die deutsche Bundesregierung auf, das Abkommen abzulehnen. [...]

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04.12.2024

Wirtschaftliche Perspektiven sind für Milchbetriebe dringend erforderlich

Pressemitteilung der AbL zum BMEL-Verordnungsentwurf zur Vertragspflicht

Schon lange machen die Milchviehbetriebe auf ihre Marktlage aufmerksam. Aktuell entwickelt sich der konventionelle Milchpreis auf einem kostendeckenden Niveau. In den meisten Jahren waren aber die Kosten nicht gedeckt. Für biologisch wirtschaftende Milchviehbetriebe ist der Milchpreis nach wie vor viel zu niedrig, weshalb gerade diese besonders hohe Qualitäts-Erzeugung bedroht ist. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat gestern einen Verordnungsentwurf für eine Vertragspflicht vor Lieferung für Milcherzeuger vorgelegt. [...]

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26.11.2024

„Zukunft braucht Höfe“ – AbL zu den Strategischen Leitlinien der ZKL

Jetzige und kommende Bundesregierung muss handeln

Am Freitag, 22. November 2024, verabschiedete die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) einstimmig das Papier „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in schwierigen Zeiten – Strategische Leitlinien und Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft“ mit konkreten agrarpolitischen Empfehlungen.

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22.11.2024

Europäische Milchbauernbewegung spricht sich einstimmig gegen Mercosur-Abkommen aus

Auf der Mitgliederversammlung der Dachorganisation der Europäischen Milchbauern (EMB), in der die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitglied ist, haben sich die anwesenden Landwirte einstimmig gegen das geplante Abkommen ausgesprochen, da es schädlich für die Landwirtschaft und die Bevölkerung weltweit sei. Zur Pressemitteilung der AbL...

23.10.2024

AbL veröffentlicht Stellungnahme zur Existenzgründungsprämie in Niedersachsen

"Ohne finanzielle Unterstützung ist eine Gründung in der Landwirtschaft quasi unmöglich“

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. sowie die Jugendorganisation junge AbL (jAbL) haben eine Stellungnahme zur Einführung einer Existenzgründungsprämie für landwirtschaftliche Betriebe in Niedersachsen veröffentlicht. Anlass ist einer Veranstaltung der Grünen Landtagsfraktion am 24. Oktober 2024 zum Thema. In dem Papier plädieren die Organisationen für eine Förderprämie von 100.000€ pro Betrieb, die nach einem Punktesystem vergeben werden soll.

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04.09.2024

Milchmarkt - Kommentar von Ottmar Ilchmann in der Bauernstimme

Marktlage günstig, aber ...

"Vom Milchmarkt gibt es derzeit erfreuliche Nachrichten. Der Butterpreis ist auf Rekordniveau und auch der Kieler Rohstoffwert und die Börsenmilchwerte sind hoch und steigen weiter [...]"

Weiterlesen in der Bauernstimme

04.09.2024

Niedersachsen legt Entwurf für Agrarstrukturgesetz vor

"Die Niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung und Verbesserung einer bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen (Niedersächsisches Agrarstruktursicherungs- und Agrarstrukturverbesserungsgesetz, kurz: NASVG) zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Die AbL Niedersachsen/Bremen begrüßt die Initiative von Agrarministerin Miriam Staudte [...]"

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